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RU 03/2007 - FRANKREICH pro-life


- FRANKREICH: Ein großes Prolife-Wochenende fand in Paris, aber auch anderswo in der Welt statt, genau 30 Jahre nach dem Beginn des Massenmords wehrloser Babys vor der Geburt aufgrund des 'Abtreibungsgesetzes Giscard-Chirac-Veil', wie Jean-Marie Le Pen das Gesetz präzise nennt. Es wurde eine der Ursachen von mehr als einer Milliarde von Baby-Kadavern, die in der Welt zu beklagen sind, laut der offiziellen Zahl, die von der UNO veröffentlicht wurde, davon mindestens 7 Millionen Babys in Frankreich seit 30 Jahren durch das, was man hier I.V.G. nennt ("freiwillige Unterbrechung der Schwangerschaft"). Jetzt geht es darum, diesem Völkermord eines bisher nie in der Geschichte der Menschheit erlebten Ausmasses Einhalt zu gebieten. Gott sei Dank entdeckt man an dieser Front - und teilweise auf den Knien - die Christen! An dem Marsch für das Leben in Paris, am Sonntag 21. Januar, nahmen laut dem Organisationskommitte "30 Jahre, das genügt!" 15.000 Menschen teil, jedoch nur 3.000 laut der Polizei. In San Francisco waren es an diesem Montag 22. Januar 8.000 (mit 1000 Gegendemonstranten!), und in Washington waren sie an diesem gleichen Montag mehr als 100.000 . In Lissabon, Portugal, erwartet man ebenfalls beträchtliche Zahlen für den Prolife-Marsch am nächsten Sonntag 28. Januar. In der Tat ist es notwendig, allen Obrigkeiten und den Medien, vorzüglich durch solche Massendemonstrationen, ins Gedächtnis zu rufen, das das LEBEN unser wichtigstes Anliegen sein muss. Ohne dieses gibt es kein tägliches Leben, keine Nation, weder Europa noch Amerika, keine Zukunft ! In den Vereinigten Staaten haben die Obrigkeiten diese Botschaft schon begriffen, und die Wahl des Präsidenten steht nunmehr direkt in Abhängigkeit von seiner Einstellung für die Abtreibung ('Pro-choice') oder gegen die Abtreibung (' Pro-life'). In Europa sind die Obrigkeiten noch hinten dran, aber die Dinge werden sich in Anbetracht der ungeheuren Probleme, die sich in den Vordergrund drängen und das Leben von jedermann zu markieren beginnen, beschleunigen: demographischer Niedergang, massive Einwanderung, Islamisierung Europas, Defizit von Ruhestandskassen, Bankrott zahlreicher Unternehmen... . Während man so in Paris gegen die Abtreibung paradierte, hämmerte Jean-Marie Le Pen, auf einem Grossmeeting von 2000 Teilnehmern, das der Frage der Familie gewidmet war, in der weiten Halle des Docks Eiffel, in Plaine Saint Denis, 5 km vor Paris: "Die Zerstörung der traditionellen Familie führt zunächst zu einer Entkräftung der gesellschaftlichen Moral, da die Grundwerte, die die Gesellschaft strukturieren, nicht mehr, oder nicht mehr genügend an die Jugend wietergegeben werden... Es ist notwendig, absolut festzuhalten: die Familie ist die Grundzelle unserer Gesellschaft. Sie ist der Sockel der Identität unserer Nation, und ihre Zukunft. Sie ist der privilegierte Platz der Ausbildung unserer Kinder und der Übermittlung des materiellen und kulturellen Erbes sowie der moralischen Werte." Weiter erklärte er bezüglich der Abtreibung: "Was die Aufnahme des Lebens betrifft,beobachten wir, daß die Gesetzgebung, die sich seit dem Abtreibungsgesetz Giscard-Chirac-Veil installiert hat, nicht den Objektiven enspricht, die anfangs vom Gesetzgeber festgelegt worden waren: das Leben zu schützen und den verzweifelten Frauen, die glauben, sich in die Abtreibung flüchten zu müssen, zu helfen. Ich will eine grundsätzlich neue Politik schaffen, eine vorbeugende Politik, eine Politik des Anreizes: die pränatale Adoption, die Schaffung eines elterlichen Einkommens, die Definition eines gesetzlichen und gesellschaftlichen Statuts für die Familienmutter und die Aufwertung sozialer Hilfen, die unseren nationalen französischen Familien reserviert sein sollen; diese konkreten Schritte werden alle dazu beitragen, dass die Zahl der Abtreibungen zurückgeht und die Geburtenrate unserer Nation ansteigt." Darüber hinaus kündigte er für seine fünfjährige Präsidentschaft ein Referendum an, "um den heiligen Charakter des Lebens" in der französischen Verfassung zu verankern, völlig am Gegenpol der Abtreibung. Insbesonders wird Le Pen die Schaffung eines "elterlichen Einkommens für die Mutter oder den Vater", die für ihre Kinder sorgen, vorschlagen, sowie das Recht auf gesellschaftlichen Schutz, Ruhestand und professionelle Ausbildung, und die Einrichtung eines "nationalen Kredits für den Zugang zum Wohnungsbesitz". Er sagte, dass er einer "pränatalen Adoptionsmöglichkeit für Frauen, die nicht wünschen, ihr Baby zu behalten", positiv gegenüberstehe. - Jean-Marie's Tochter Marine Le Pen, Vizepräsidentin der Partei, die leider bisweilen bezichtigt wird, für die Abtreibung zu sein, erklärte ihrerseits gegenüber der Presse (La Tribune, 30. Nov. 2006): "Die Abtreibung bleibt eine katastrophale Erfahrung auf kollektiver und individueller Ebene. Wissenschaftlich wurde bewiesen, daß der Embryo ein lebendiges Menschenwesen ist. Dieses Leben muß geschützt werden. Unserem Land fehlen Geburten, und in der Nationalen Front sind wir Befürworter einer Politik für eine bejahende Aufnahme des Lebens." So stehen die Dinge nunmehr klar. Due "Front National" von Jean-Marie Le Pen ist in Frankreich die einzige grössere politische Gruppe (d.h. unter den Parteien, die mehr als 10 Prozent der Wählerstimmen der Nation erhalten), die ein klares Prolife-Programm hat, sich also auf jenem Weg befindet, der zu der Abschaffung des Abtreibungsmordes führt, gegenüber allen anderen politischen Parteien, die dem neugeborenen Leben tatsächlich hasserfüllt gegenüberstehen und noch dazu den Leuten zynisch erzählen, sie seien "gegen die Todesstrafe". Die Weichen sind nun gestellt, die Straße zum Leben steht offen, die französische Nation wird im Mai 2007 ihren Präsident wählen: wird dies, zumindest in Frankreich, das baldige Ende des Massenmords bedeuten? - (ru; vgl. LSB 22.1.; FDA Jan.2007)

 

 

- - O.A.M.D.G. - -



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